Die Holzküche.

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Eine ökologische Variante mit Stil.

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Ökologisch und nachhaltig leben.

Das ist der Trend der letzten Jahre. Bewusst auf recycelbare Rohstoffe setzen, möglichst aus der Region, um das Handwerk zu stärken und die Umwelt zu schützen. Und das alles soll sichtbar in einem edlen, repräsentativen Produkt vereint werden: der Holzküche.

Echtholz, Massivholz, Vollholz. Was ist nun wirklich nachhaltig?

Es gibt viele Begrifflichkeiten, wenn man von einer Holzküche spricht.

1. Die Vollholzküche
Wirklich komplett aus Holz ist nur die Vollholzküche. Hier sind sämtliche Bestandteile, einschließlich Rückwände und Schubkastenböden aus Holz. Diese Küche verbreitet einen unverwechselbaren angenehm natürlichen Geruch. Die Farbgebung ist authentisch, Maserung, Struktur und Haptik unverändert. Das atmende Material garantiert ein gesundes Raumklima, der Rohstoff wächst nach und ist recycelbar. Vom Schreiner gefertigt lässt die Vollholzküche keine Wünsche offen, was Form und Funktion angeht. Doch billig ist diese Investition in eine nachhaltige gesunde Küche nicht.

2. Die Echtholzküche
Für die kleineren Geldbeutel gibt es deshalb auch günstigere Alternativen, wie die Echtholzküche. Hier wird eine dünne Holzschicht auf MDF- oder Spanplatten geleimt. Diese Variante der Holzküche bietet viel Raum für Farbe und haptische Akzente und ist für jeden Küchenstil geeignet.

3. Die Massivholzküche
Wer aber doch ein bisschen mehr Holz möchte, kann sich auch für eine Massivholzküche entscheiden. Sie ist bis auf Schubkastenböden und Rückwände komplett aus massivem Holz gefertigt. Anders als bei der Echtholzküche bleiben hier die charakteristischen Eigenschaften, wie Geruch, Wärme und Haptik, des Holzes erhalten.

4. Die Altholzküche
Wer etwas ganz Besonderes sucht und dabei Umwelt und Ressourcen schonen will, kann sich auch eine Altholzküche fertigen lassen. Dafür verwendet der Schreiner antikes Holz mit oftmals mehreren hundert Jahre alten Holzteilen. Jede Altholzküche ist ein Unikat, samt ihrer Kerben, Axtschlägen, Ast- und Wurmlöchern. Zudem kann sie individuell gefertigt und eingebaut und natürlich mit modernster Gerätetechnik ausgestattet werden. Durch die meist dunkle Farbe setzt eine Altholzküche einen starken Akzent und eignet sich weniger für kleine Küchenräume.

Jede Holzart hat seinen Charakter.

Wer sich für eine Holzküche entscheidet, kann nach Geschmack und Budget zwischen einigen Holzarten wählen. Jedes Holz wirkt dabei durch seine eigene Farbgebung, Maserung und Beschaffenheit individuell anders.

1. Ahorn:
Ahorn ist leicht zu bearbeiten und eignet sich mit seinen feinen Poren und seiner hellen und homogenen Struktur vor allem für klassische, zeitlose Küchen. Er lässt sich gut beizen, tönen und polieren. Ahorn wird aktuell in Design-Küchen als Kontrast zu dunkleren Trendhölzern eingesetzt. Ahorn ist eine robuste, einheimische Holzart, was sich positiv auf die Umweltbilanz auswirkt. Nachteile des Ahorns: er wirkt durch seine homogene Struktur oft unzeitgemäß, ist nicht witterungsbeständig und verzieht sich bei Feuchtigkeit schnell.

2. Birke:
Die feinporige Birke gibt es in den Farbnuancen weiß bis goldgelb und ist der Klassiker für moderne Holzküchen. Die Birke ist sehr biegsam und zäh, lässt sich aber gut bearbeiten und einfärben. Birkenholz ist sehr günstig und kommt aus den heimischen Wäldern. Zu beachten ist aber, dass Birke nicht witterungsbeständig ist, sich daher im Kaufe der Zeit verfärbt, und zu Rissen neigt.

3. Buche:
Die gelblich-rötliche Buche gehört zu den härtesten und schwersten Laubhölzern und ist daher sehr strapazierfähig. Dank ihres schlichten Aussehens lässt sich die Buche optimal mit anderen Hölzern und auffälligeren Materialien kombinieren. Buche ist eine heimische Holzart, sehr fest und haltbar und hat gute Elastizitätseigenschaften. Bu-Khenholz ist allerdings auch sehr schwer, neigt zur Rissbildung und kann sich sehr stark verziehen.

4. Eiche:
Mit einem Farbspektrum von gelblich-weiß über Honiggelb bis graubraun eignet sich die facettenreich gemaserte Eiche in erster Linie für Landhausküchen. Eiche ist sehr robust und haltbar und hat als heimische Holzsorte eine gute Umweltbilanz. Nachteil vor allem beim Verwenden der Eiche in der Küche ist, dass diese Holzart Metalle oxidieren lassen kann.

5. Erle:
Die rotbraun, dezent gemaserte Holzart ist eine beliebte Dekorgrundlage für teure Edelhölzer. Erle lässt sich sehr gut Polieren und Beizen. Erle ist aber auch ein sehr weiches Holz, weshalb sie für tragende Elemente nicht geeignet ist.

6. Fichte:
Mit ihrer lebendigen Struktur verleiht sie Küchen eine helle und freundliche Oberfläche. Mit Fichtenholz kann man zum Beispiel Landhaus-Küchen sehr günstig herstellen. Fichtenholz ist sehr harzhaltig und zeigt deutlich sichtbare Astlöcher.

7. Kirsche:
Die große Festigkeit der Kirsche und ihre feine Maserung sowie der seidige Glanz machen sie jede Landhausküche zu etwas ganz Besonderem. Die Kirsche hat eine ganz besondere Oberflächenstruktur, wächst in den heimischen Wäldern und lässt sich gut verarbeiten. Sie neigt allerdings zu Rissbildung und verändert im Lauf der Zeit ihre Farbe.

8. Nussbaum:
Durch die unverwechselbare Maserung und die geschmeidig-seidige Optik wird Nussbaum zu einem beliebten Material für Designer-Küchen. Es ist leicht zu verarbeiten, sehr formstabil und widerstandsfähig. Leider kommt Nussbaum in den heimischen Wäldern selten vor und ist daher auch sehr teuer.

Fazit
Wer Wert auf ein gesundes Raumklima und ökologisch gefertigte Küchen legt, für den sind Holzküchen in jeder Form eine echte Alternative. Sie gibt es allerdings nicht von der Stange. Eine Beratung durch den Küchenspezialisten ist bei der Planung einer Holzküche sehr wichtig.

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